„Zusammen ist man weniger allein“

Siehst du mich nicht? Ich stehe doch hier…

nicht immer ganz nahe, doch ständig bei dir.

Hörst du mich nicht? Ich rufe deinen Namen…

ich vergehe vor Sehnsucht nach deinen Armen.

Ich stehe hier

völlig alleine,

mit zitternder Stimme…

wacklige Beine.

Dein Duft in meiner Nase

ist wie Luft in einer Blase

und das was ich höre,

deiner Stimme Ton

und ich könnt schwören zu hören

einen mitschwingenden Hon.

Tröstest du mich, wenn ich weine?

Bewunderst du mich, wenn ich scheine?

Wärmst du mich, wenn ich friere?

Zügelst du mich, wenn ich giere?

Hältst du mich, wenn ich schwächle?

Freust du dich, wenn ich lächle?

Hebst du mich hoch, wenn ich klein bin?

Wünscht du dir, dass ich dein bin?

Ich sehe dich, doch du bist fort…

immer noch nahe, doch an`nem anderen Ort.

Ich höre dich noch, flüsterst du meinen Namen?

Sehnst du dich noch, nach meinen Armen?

Du

stehst sicher nicht so alleine,

mit zitternder Stimme…

wacklige Beine.

Mein Duft verdrängt in deiner Nase?

Mein Bild zerplatzt wie eine Blase?

Das was du hörst

in meiner Stimme Ton,

ist die Sehnsucht nach dir…

ich schwöre…

kein Hon.

Ich möchte dich trösten, wenn du weinst!

Ich möcht dich bewundern, wenn du scheinst!

Ich möcht dich wärmen, wenn du frierst!

Ich möchte dich zügeln, wenn du gierst!

Ich möchte dich halten, wenn du schwächelst!

Ich möchte mich freuen, wenn du lächelst!

Ich möchte dicht heben, wenn du mal bist klein!

Ich wünsche mir einfach nur bei dir zu sein!

Können wir uns finden

und bruchsicher verbinden?

Ob wir es schaffen immer zu lachen?

Werden wir uns halten und gemeinsam entfallten?

Verstehen wir uns blind,

auch wenn wir nicht zusammen sind?

Zusammen heist

sich zu vertrauen,

gemeinsam einen Hafen bauen.

Wo unsere Schiffe geborgen liegen

und sich auf sanften Wogen wiegen.

Wo die anderen Schiffe auf harten Wellen

an unserer beider Brandung zerschellen.

Gemeinsam werden wir einen Fluss überqueren, auch wenn keine Brücke vorhanden.

Gemeinsam werden wir Blumen finden, in trostlosen, öden Landen.

Gemeinsam werden wir Straßen bauen in einer unerkundeten Welt.

Gemeinsam werden wir wieder aufstehen, wenn einer von uns mal fällt.

Gemeinsam werden wir Flügel haben und Engel werden uns begleiten.

Gemeinsam wird alles golden erstrahlen,

selbst in dunklen,

herzlosen Zeiten.

Zusammen bedeutet

Hand in Hand,

auf unseren Wegen,

durch unser Land,

über unsere Wiesen,

über unsere Brücken,

durch unsere Kriesen,

aus freien Stücken.

Durch dick und dünn,

durch Tag und Nacht,

über Berge und Täler,

spontan und bedacht.

Mal schnell und mal langsam,

mal groß und mal klein,

denn zusammen

musst du wissen…

ist man weniger allein!

thomas kleinstück, 13.09.2009

Ein Kommentar zu “„Zusammen ist man weniger allein“”

  1. Prinz Eric

    …das ist wunderbar geschrieben …

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