Archiv der Kategorie 'Poesie'

„Irgendwann“

Freitag, den 17. März 2017

Wie sie Atmen und sich regen, noch vom Winter ganz erfroren, fliehn erregt aus dunklen Erkern, wach geküsst und neugeboren.   Jagen emsig sportlich Ziele, denn die Maienzeit naht bald und beklagen was verrostet, aufgeweckt ist jung und alt.   Schweben sehnsüchtig gen Himmel, blinzeln aufgeregt ins Licht, sind vor Kälte noch benommen, ganz verschwomm […]

„Unterm blauen Himmel“

Sonntag, den 31. Juli 2016

  Ich schlag meine Hände im Nacken zusammen und werfe mich zurück, zwischen Gräsern, Klee und Pusteblumen, verlier ich mich ein Stück. Zwischen weißen Wölkchen badet die Sonne, die warm und sommerlich brennt, wie ein Tagtraum fliegt mein Blick hinauf zum stahlblauen Firmament. Ein milder Wind umsäuselt mich und hält mich an zu lauschen, ein salzig Hauch liegt in der […]

„Reisende“

Donnerstag, den 14. Juli 2016

Frei von Pflichten, frei von Hast, trägt uns warmes Licht, unverstellt sind unsere Wege, ungetrübt die Sicht.   Neugier treibt das Rad der Zeit, nehmt ab die Augenbinden, denn reisende sind wir im Herz, wollen suchen und etwas finden.   Folgen strebsam goldener Wege, den Blick nach vorn und nicht zurück, wolln auf eigenen Beinen stehen, wolln entfliehen dem Kinderglück.   […]

„Frühlingsgefühl“

Dienstag, den 5. April 2016

Über Kirschen und Magnolien schwebt des Frühlings rosa Band, Sonn gewärmte, junge Seelen ziehn beflügelt Hand in Hand.   Spieln vor frühblühender Kulisse mancher Ballade ersten Akt, quäln poetisch jene Herzen, denen vergönnt der zweisam Takt.   Thomas Kleinstück, 05.04.2016

Das Schneeglöckchen

Freitag, den 22. Januar 2016

Ich vernahm ein Glöckchen klar und fein durchs Schneegestöber klingen, es fror und fieberte ganz allein, hört ich es traurig singen.   Von süßer Sehnsucht sprach sein Lied, zwei Seelen die entrückt, als hät’s verloren was es liebt und sehnt sich’s nun zurück.   Ein warmer Fühler weckte einst, das zarte, schmale Glöckchen, gelbgrün der […]