Monatsarchiv für September 2008

Hallo von einem Engelchen

Freitag, den 26. September 2008

Mein Platz auf der weißen Bank wurde hell erläuchtet und leicht gewärmt von den kräftigen Strahlen der tiefstehenden Septembersonne. Auf dem Wege erbebten über mir die dichten Baumkronen der Kastanien und bewarfen mich mit ihren glänzend braunen Früchten. Ich hob ein Paar auf und bewegte sie in meiner Hand durcheinander. Hier und da verlor ich […]

Gefühlsleben

Donnerstag, den 25. September 2008

Ein Leben im Leben, so klein und so kurz und so wahr wie ein Spiegel. Um ihm Seele zu geben braucht es Flug oder Sturz, das bricht das Siegel. Ein Tag im Tag, wie eine Stund in der Stunde, so heftig und arg Sekund für Sekunde. Doch geht er unter, wie ein Tropfen im See […]

Vernarbte Welt

Donnerstag, den 25. September 2008

Der Rosengarten scheint zum Ende seiner Blüte noch einmal richtig auftrumpfen zu wollen. So wirken seine Blüten, von welchen er der Tage noch unendlich viele hervorzubringen scheint, kräftiger und prachtvoller als in den letzten Monaten. Sicherlich tut die graue Leinwand, die der Himmel bildet, die Tiefe der Farben und ihre Klarheit unterstreichen aber der atemberaubende […]

Schlaflos in Dresden

Dienstag, den 23. September 2008

Ich habe bis eben an meinem Bild gearbeitet und habe beschlossen es offiziell als „Fertig“ zu betrachten. Ich freu mich. Es ist groß, es ist bunt und irgendwie erinnert es an ein Bild von einem sechs jährigen. Zumindest könnte man prima ein malen nach zahlen daraus machen. Die Farben und ihre einzelnen Töne weisen klare Linien […]

Ansichten

Montag, den 22. September 2008

Ich bin aufs Land hinaus gefahren. Die Enge der Wohnung hinter mir lassend und den Smok und das Drücken der von Menschen überlaufenen Stadt vergessend. Auf der Suche nach der absoluten Stille. Die Luft könnte nirgends würziger sein als hier draussen. Man riecht förmlich die Kastanien, die Eicheln, den duft von Herbstblumen, ja sogar die […]