Wir Menschen sind komisch…

Es duftet nach Sommer! Ein lauer Regen prasselt hernieder und erfüllt die Luft mit dem Geruch von Teer und warmen Asphalt. Schwerfällig rollen die dicken, von Staub angereicherten Tropfen von den Dächern Dresdens und behaarlich  verweilen sie auf den großflächigen, kraftvollen Blättern der Platanen, bis sie ihrer eigenen Fülle unterliegen und mit einem lauten Platsch zu Boden plumpsen. Wer kann, flüchtet davor und wer dem unsteten Fluss des Lebens etwas abgewinnen kann, entledigt sich seiner Kleider und wagt ein Tänzchen in mitten der tausend kleinen Kegel.

Wir Menschen sind komisch… Wünschten wir uns doch so sehr den Sommer, als es noch kalt und unerbittlich auf den Straßen war und nun freuen wir uns über den Regen, der ein wenig Abhilfe gegen die unermüdliche Hitze schafft. Doch würde er beständig und anhaltend sein, so wäre es uns alles andere als recht. Ist es nicht so?

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