“Winter”
Stille sinkt auf uns hernieder,
durchbrochen von warmen Lichtern.
Sie kratzen ihre Autos ab,
in tiefen Wehen…
der Grund ist glatt,
sie haben die Kälte jämmerlich satt,
diese bleichen frustrierten Gesichter.
Sie verachten diese Ruhe,
keiner der sie genießt.
Sie nichts auf eisig Straßen hält,
schwarz und weiß ist ihre Welt,
Stern für Stern auf ihre Lieder fällt
und durch falsche Wärme zerfließt.
Sie wollen die Vielfalt,
dass bunte im Leben
und so schließen sie sich ein.
Doch die Natur nur ihre Farben bedeckt,
sie sind nicht verschwunden…
nur versteckt,
der Frühling sie irgendwann neu erweckt
und noch viel schöner werden sie sein.
Kommt raus aus den Häusern und seht was es macht.
Schlittert auf dem Eise,
baut Schneemänner haufenweise,
genießt das kühle weiße,
erfreut euch der märchenhaften Pracht.
Denn wahrlich ein Märchen ist`s was der Winter
und das
nicht nur für unsere Kinder,
aus dem herrlichen Dresden macht.
thomas kleinstück, 06.01.2010