“Novembermorgen”

Von Reif bedeckt sind Halm und Rinde, Kahles Sein beschreibt das Land, Blättertanz im kühlen Winde, aufgewühlt durch Geisterhand.

Nebel sich zu Bändern schließen und durch der Weiden Täler ziehn, wo sie sich des Nächtens niederließen und vor dem Morgengrauen fliehn.

Auf Gräsern und Laub hernieder sinkt und gläserne Perlen setzt und alles zum Schimmern und Glitzern bringt, wenn Licht den Horizont benetzt.

Durch Felder gleiten strahlend Ergüsse, zerreißen Dunkelheit und Ruh, färben Silber, die Seen und Flüsse, Novembermorgen, so bist du!

08.11.2007 thomas kleinstück

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