“Kopi Luwak” der teuerst Kaffee der Welt und eine Idee von mir, welche die blödeste der Welt sein könnte
Man mag es kaum glauben, aber es gibt Menschen deren Art der Fortbewegung sehr nervenstrapatzierend sein kann, um es mal wahge auzudrücken. Ich will nicht ungerecht sein und ich stehe jedem tollerant gegenüber, aber in einigen Lebenssituationen sind gewisse Verhaltensweisen erforderlich und einige unangebracht bis zum geht nicht mehr. Während der Ausübung seiner Beruflichen Tätigkeit sollte man, wie ich finde, ein gewisses Tempo an den Tag legen solange man nicht offensichtlich eingeschränkt ist oder sich über irgendwelche Wehwehchen beklagt. Es gibt schließlich Tage und es gibt Tage, das streitet keiner ab. Es gibt aber auch Menschen und es gibt Menschen und wenn auch der Name Schleichkatze nicht von der Schnelligkeit der Tiere, welche sich hinter diesem Namen verbergen, hergeleitet wird, so erlaube ich mir diesen Namen aus genau diesem Grund einer Gruppe von Menschen zuzuordnen. Es ist erstaunlich das es Personen gibt, die sich eigenen Äußerungen zu folge nicht ihrem Alter entsprechend fühlen sondern jünger. Das ist gut, das ist sehr lobenswert.
Nur steht das leider in totaler Wiedersprüchlichkeit mit ihrer Bewegungsfähigkeit, ihren Handlungsabläufen und ihrer Aufnahmefähigkeit und Einsatzbereitschaft. Nagut, man muss dazu sagen, dass das Alter eine Kopfsache ist und die vorangegangenen Dinge eine Ansichtssache, welche jung und alt gleichermaßen unterschiedlich auffassen. Ich habe beides erlebt. Jung, sehr jung und alt schleichen genüsslich nebeneinander her und vollziehen ein synchrones Ballett von Frühling und Herbst.
Wer sich langsamer bewegt als eine Scnecke mit Hodenkrebs im Endstadium sollte meiner Meinung nach einfach mal zu hause bleiben. Zumal eine Schnecke im Angesicht der Bodennähe ihrer Hoden, wenn sie welche hat… ich glaube nicht… und im Anbetracht der daraus resultierenden Schmerzen, welche sie wohlmöglich auch ohne den Hodenkrebs hätte, einen guten Grund hatt sich langsamer als langsam fortzubewegen. Wie also könnte man die Fähigkeit des zarghaften Wandelns auf den Straßen des Lebens sinnvoll nutzen? Jeder hat sicher schon einmal etwas von “Kopi Luwak” gehört, seinerseits der teuerste Kaffee der Welt, da seine Herstellung etwas alternativ und für manch einen auch unappetitlich anmutet. Denn hier kommen die Schleichkatzen ins Spiel. Sie verspeisen die bohnen und lassen sie einmal durch ihren körper wandern, durch den Verdauungstrakt, um sie dann wieder im ganzen auszuscheiden. Diese Bohnen müssen dann in mühevoller Kleinarbeit aufgesammelt werden und das gestaltet sich schwierig, denn die Tierchen tun sich arg schwer mit einem Leben in Gefangenschaft. Das würden dann aber auch die Greenpeace nicht gerne sehen und so bleibt der Kot der Katzen so selten und der Kaffee so teuer.
Wenn ich davon ausgehe, wie langsam sich die Schleichkatzen unter den Menschen bewegen, stellt sich mir die Frage ob das Verdauungssystem dieser Leute genauso auf Sparflamme arbeitet und dementsprechend schonend ist. Wäre dem so, könnte man ihnen doch mal Probeweise ein paar Böhnchen des heimischen Kaffeeautomaten zum Verzehr vorsetzen und einfach mal schauen was sich da tut. Währe das Experiment mit Erfolg gekröhnt, es könnten sich durchaus noch intakte und brauchbare Bohnen in den Exkrementen befinden, könnte man den Kaffee zu humaneren Preisen anbieten und damit für jeden erschwinglich machen der es wagt sich diesem aussergewöhnlichen Genuss einmal hinzugeben, in sofern man von Genuss sprechen kann. Denn das Aroma eines sollchen Kaffees liegt jenseits meiner Fantasie und ich habe mir auch noch keine Gedanken darüber gemacht. Was ich aber mit Gewissheit sagen kann ist, dass die Menschliche Spezies sich als äußerst robust erwiesen hat, was das Leben in Gefangenschaft angeht. Die sind so leicht nicht unter zu kriegen.
Ich würde dennoch von einer Durchführung dieser Theorie absehen und den “Kopi Luwak” bei den Schleichkatzen in Indonesien lassen und die Kirche in ihrem Dorf. Für die Schnelligkeit der Welt bewegen sich halt einige etwas zu langsam und für andere dreht sich die Welt einfach mal viel, viel, viel zu schnell. Das bringt ein gewisses Gleichgewicht mit sich, wenn einige für andere mitarbeiten ist die Arbeit im Endefekt auch getan und das ist genau das was zählt. Mit dem Gleichgewicht gehen zwar auch die ein oder anderen Probleme einher, aber auch das ist wichtig wenn die Routine mal wieder eingekehrt ist, zwingt es uns zur Bemühung um eine neue Ausgeglichenheit, um diese dann auf ein neues Wert zu schätzen.