Fröhliche Weihnachten!?
Advend, Advend, dir brennt wohl die Bommel!!! So, oder so ähnlich wäre ich heute am liebsten einigen Kunden gekommen, aber mir sind die Hände gebunden. Wenn ich manchmal so reden und so handeln könnte wie ich gerne wollte, dann würde mein Job noch zu haben sein. Aber da ich recht gut überspielen kann was ich von einigen Leuten halte bin ich, glaube ich, recht gern gesehen bei meiner Arbeit. Grundsätzlich kann man sagen, je später das Jahr, umso später die Leute und einige legen vor Weihnachten ein Benehmen an den Tag, das man erstens meint sie bräuchten es mal wieder richtig besorgt und zweitens, dass der Geist der Weihnacht völlig verloren gegangen ist. Wer mit dem Einkaufen von Weihnachtsgeschenken überfordert ist, sollte zu hause bleiben und seine Familie mit seiner Visage stressen!
Das war jetzt wenig lieblich und nach oh du Fröhliche klang es auch nicht, aber es musste raus und das tat gut! Diese Woche wurde mir ein Lob zugetragen, eines aus der Chefetage und man würde doch sehen das ich meine Arbeit mit Herz mache. Danke dafür. In der Tat kommen viele Menschen zu mir und äußern auch, das sie gerne zu mir kommen würden, aber man sollte nicht vergessen das auch ich nur ein Mensch bin und ja, auch ich rolle ab und zu die Augen und auch ich bin ab und zu schnippisch. Manchmal geht mir sogar ein Lächeln so schwer von der Hand, das ich mich frage ob ich an sollchen Tagen trotzdem so freundlich aussehe, das es absolut keiner merkt? Wenn ich mit Leuten weggehe sagen diese des öfteren das ich nicht so traurig gucken soll, dabei gucke ich völlig normal, das ist mein Gesicht. Jetzt frage ich mich wonach ich eigendlich aussehe, wenn ich ganz normal schaue, so ganz ohne Emotionen zeigen zu wollen? Sehe ich freundlich aus oder traurig? Aber allen denen ich heute ein schönes Fest gewünscht habe sei gesagt, es war ernst gemeint und kam vom Herzen. Auch wenn einige mich angeguckt haben wie ein Schwein wenn es Blitzt. Das es auch der letzte weiß, sag ich es noch mal, morgen ist Weihnachten. Als ich so mit den Festtagswünschen um mich warf begannen aber auch viele Augen an zu leuchten und nicht zuletzt Kinderaugen waren es. Apropos Kinder. Wenn man die Kleinen etwas einschüchtern will, wünscht man einfach einen fleißigen Weihnachtsmann und man glaubt gar nicht wie schnell die ruhig sind und wie die Winzlinge noch winziger werden.
Heute morgen habe ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt und wie ne Sau mein Lieblingsweihnachtslied mitgeträllert und ich habe mich gefreut dabei und mit eben dieser guten Laune bin ich dann auf Arbeit erschienen. Von Weihnachtsstimmung war zwar nichts zu spühren aber Heiterkeit hat noch niemanden geschadet und ist immer gern gesehen. Das die Stimmung in Lichtgeschwindigkeit ins Gegenteil umschlagen kann hat der Nachhauseweg gezeigt. Dort hörte ich das Lied “Where are you Christmas” und brach dabei in Tränen aus. Es lagen zwar dreizehn Stunden Freundlichkeit und eins, zwei Flüche dazwischen aber dennoch ist es erstaunlich wie man an einem Tag das komplette Programm der Emotionen durchleben kann.
Da ich davon ausgehe vor dem ersten Weihnachtsfeiertag nichts mehr niederzschreiben, wünsche ich allen und der ganzen Welt ein besinnliches und beschauliches Weihnachtsfest. Geht in euch, aber verirrt euch nicht. Nutzt die Tage um zu ruhen und um nach zu denken. Ich hoffe das hier und da die Wünsche erfüllrt werden, für alle die wünsche haben und wer weiß, vielleicht erfüllt sich auch der ein oder andere Herzenswunsch. Ich persönlich wünsche mir nichts, aber allen anderen einen fleißigen Weihnachtsmann, mit prall gefülltem Sack und einer langen Rute. Ein Narr, wer hier auf falsche Gedanken kommt. Natürlich wünsche ich jedem nur das Beste!
Frohe Weihnachten!