Die Woche im Schnelldurchlauf…

Ist ja nun schon eine Weile her, also melde ich mich mal kurz zu Wort. Obwohl ich das Gedicht, welches die letzten Tage dominierte wenn man diesen Blog besucht, sehr gern habe. Doch auf Dauer muss mal was neues stehen, auch wenn ich jetzt nur ein kurzes statement abgebe, kann ich nicht behaupten, das diese Woche eine ereignisslose gewesen ist, auch wenn ich viel auf Arbeit war. 

Ich war ab und zu in der Stadt. Ich habe meine liebste Arbeitskollegin besucht… welche im Moment wo anders arbeitet… ich habe auch mehrmals mit ihr telefoniert. Ich habe die Mama besucht. Familienbande ist wichtig! Ich habe den Frühling gesehen, gespührt und gerochen… er duftet herrlich! Und für alle, die sich fragen wo der selbige bleibt, schaut mal aus dem Fenster! Krokusse, Narzissen, Schneeglöckchen und Märzenbecher, Temperaturen zwischen ein und zehn grad, Vogelgezwitscher, die ersten Knospen brechen auf und das alles im März! Was wollt ihr mehr? Dreißig Grad im Schatten? Es gab schon Jahre, da ist der letzte Schnee im Mai getaut, auch wenn das etwas jenseits meiner Tage liegt, aber unnormal ist was anderes. Es kommt schließlich noch der April und der Mai und bieten genügend Platz zur Entfaltung und  wer dann immernoch nicht den Frühling sah, der schaut einfach mal in der Hose nach. Dort verbreitet das junge Jahr nämlich auch manchmal Frühling. Vorzugsweise bei den Herren der Schöpfung. Also liebe Radiostationen, hört bitte auf die Jahreszeit schlecht zu reden, die Zeit der knappen Tops und Höschen wird uns schon früh genug ereilen und wenn ich sage ereilen, dann meine ich dass das was dann ans Tageslicht kommt auch manchmal zur Flucht animiert. Gruselig!

Aber zurück zu mir und meiner Woche. Ich war auf Bergen und in Tälern, in Wäldern und an Flüssen. Ich war in Frankreich… nur kurz aber intensiv. Ich war im zweiten Weltkrieg und begleitete ein Schiff, beim übersetzen ins gelobte Land. Ich habe den Spielzeugmann dazu gebracht mir ein Bild seines Kindes zu geben, damit ich es zeichnen kann… ich habe den Spielzeugmann seit zwei Wochen mal wieder gesehen. Der Kahnfahrer und der Robbenmann waren ein ebenso fester Bestandteil meiner Woche. Zwar nicht so intensiv wie in der Vorwoche, aber sie drängelten sich immer wieder sehr erfolgreich ins Bild. Ich habe gelacht, geweint, gut und böse geträumt, manchmal sogar so real, dass ich nicht mehr wusste ob ich es irgendwann im Laufe der Woche geträumt oder tatsächlich erlebt habe. Selbst jetzt bin ich mir bei einigen Sachen noch nicht ganz sicher und wieder meiner Erwartungen war ich auch noch kreativ. Wer hätte das gedacht?

Ich berichtete ja von dem Film “La vie en Rose” und von meiner Begeisterung, welche mit dem Film einher ging. Schnell habe ich ein paar Bilder gegoogled, welche die Hauptperson Èdith Piaf zeigen und schnell bin ich fündig geworden. Es ist zwar kein sehr markantes Bild von ihr und da ich es auf sehr weit hinten gelegenen Seiten gefunden habe, zweifel ich sogar ein wenig ob sie es wirklich ist, aber im großen und ganzen stellt es eben diese chanteuse da. Ich habe jedenfalls ein Bild ausgesucht welches mir persönlich mit am besten gefiel und ohne weiter um den heißen Brei drumherum zu reden, habe ich ein Portrait gezeichnet. Auf Leinwand um es später mit Farbe zu bearbeiten, Schwarz-Weiß. Somit wäre auch geklährt wie ich meine Nächte um die Runden gebracht habe und warum ich nicht schon eher mal etwas geschrieben habe. Da ich mit unter längere Wartezeiten hatte, da die Farbe trocknen musste, bevor ich mit dem nächsten Ton beginnen konnte dauerte das malen des Bildes etwas länger als erwartet und ist heute Morgen um zehn Uhr nach Sommerzeit offiziell fertig geworden und ich bin glücklich! Habe schon alles nötige in die Wege geleitet um es hier im Blog zu presentieren. Ich denke das es wohl morgen so weit sein wird. Ich freu mich und ich hoffe es wird euch gefallen.

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