“Der Prinz und der Junge”

Es war mal ein Junge, der warf eine Münz,

ob Kopf oder Zahl… er hatte die Wahl,

bleibt er einsam oder kommt doch ein Prinz.

Die Zahl viel nach oben und ganz ungelogen,

ein Prinz auf einem Pferd… der den Jungen begehrt,

kam in seine Welt geflogen.

Sie näherten sich, ganz zögerlich und lernten sich schließlich kennen,

dann kam der Moment… wo ein Feuer erbrennt…

und sie wollten sich nicht mehr trennen.

Doch so schnell es beginnt, auch so zügig zerinnt

und was erkundet in Eile wurde schnell Langeweile.

Der Junge nicht wusste was den Prinzen verdrusste

und auch wenn er fragte, der Prinz ihm nichts sagte

und es nahte der Tag… als die Liebe verstarb… und der Prinz “lebewohl Junge” sagt.

Er bat um Vergebung, doch was er bekam…

eine Abfuhr des Prinzen… der zurück ihn nicht nahm

und sein innerstes geriet in Bewegung.

Er fing an nachzudenken, sich bewusst abzulenken,

schrieb kleine Geschichten und fing an zu dichten,

wenn auch einsam er lief und so alles ging schief…

doch die Schmerzen im Herzen…

machten ihn kreativ.

Dies machte ihm Spass, er den Prinzen vergaß,

denn er schrieb sich frei von Gefühlsduselei.

Was einst Kummer ihm brachte, nun mehr glücklich ihn machte

und er warf wieder Münzen… für einen neuen Prinzen.

So hatte der Schmerz,

war er auch schweren Mutes

und gebrochen sein Herz,

doch etwas gutes!

thomas kleinstück 04.11.2009

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