Monatsarchiv für September 2008

Sündiges Meer

Sonntag, den 21. September 2008

Auf sämtlichen Wegen im heutigen Staat, Beklemmen und Furcht vor der Wucht fremder Tat. Selten nur Abends, es sich Tags schon ergießt. Herz sich ertränket und Hemmung wegfließt. Lässt den Glauben verbittern und die Wärme verwittern. Licht und Sinne erlischt die dekadent herbe Gischt. Ausdruckslos Auge, tiefschwarz und leer, im Innern auftobend ein sündiges Meer. [...]

Die drei F…

Donnerstag, den 18. September 2008

Die selbst auferlegte Isolation hält nach wie vor an und mal fühlt sie sich gut und mal fühlt sie sich schlecht an. Ich umgebe mich nach wie vor nur mit den engsten Vertrauten. Meine Familie. Am Dienstag traf ich mich mit meiner Mutter, gestern waren meine Großeltern zu besuch und heute nachmittag werde ich meinen [...]

MHD der Liebe…

Donnerstag, den 18. September 2008

Und alles kehrt zurück zum Anfang. Nicht im Sinne von Asche zu Asche und Staub zu Staub, sondern eher im Sinne von “alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei”. So kalt und unangenehm die letzten Tage auch waren so angenehm mild kommt der Heutige daher. Ich finde es fühlt sich an wie Ostern [...]

Die Vergangenheit auf der Überholspur.

Donnerstag, den 18. September 2008

Seine Wangen schimmerten feucht und seine Lippen schmeckten salzig. Er verkraftete die Trennung nur schwer, auch wenn es seine eigene Entscheidung war. Er lief mal wieder fort, vor etwas dem er nicht Herr wurde und dem er nicht gewachsen war. Wie sollte er auch mit seinen zarten Neunzehn Jahren die Kraft aufbringen mit einer Krankheit fertig [...]

Blicken verboten.

Dienstag, den 16. September 2008

Bei meinen, mit unter kilometerlangen, Märschen ist mir aufgefallen, das sich mein Blick stehts zur Erde richtet. Ich schaue selten auf und wenn doch, dann erblicke ich nichts bestimmtes. Ich vermeide den Blickkontakt mit anderen Menschen. Ich scheue es. Die Augen sind ein Spiegel zur Seele und meiner Meinung nach macht einen der direckte Augenkontakt [...]