“Das Buch”

Wie Spannend als es noch neu war,

der Titel klang so interessant.

Vergifte mich mit deinen Worten

und eröffne mir fremdes Land.

Oft gestaltet der Anfang sich schwierig

und man kommt nur sehr langsam voran.

Doch je mehr sich das Buch einem öffnet,

treibt die Neugier immer stärker an.

Man jagt von Seite zu Seite

und alles soll spannend sein.

Erwartungen eilen um Meilen voraus

und jedes Wort prägt sich ein.

Doch kommt es auch manchmal zum Stillstand,

dass in der Handlung nichts mehr passiert,

dass die Erzählung auf einmal zu schwierig ist,

an Fantasie gar verliert.

Dann legt man das Buch bei Seite

und lässt es eine Weile ruhn.

Man liest in der Zeit etwas neues

und sucht sich was anderes zu tun.

Man versucht in Gedanken zu wachsen

und man erweitert den Horrizont,

versucht mit anderen Büchern zu erleben,

was das Eine nicht hat gekonnt.

Und eines Tages hat man Lust und Mut

und nimmt sich dem Buch noch einmal an.

Man liest einfach da wo man aufhörte weiter

oder fängt ganz von vorn noch mal an.

In der Hoffnung dass der Titel der einst so faszenierte,

erneute Begeisterung bringt

und dass man die Stelle die Probleme machte,

mit neuem Verständniss bezwingt.

Im neuen Lichte soll es stehen,

zwei neue Augen sollen es sehen.

Große Gefühle sollen leiten,

durch gute wie auch schwere Seiten.

Doch selten kann für immer währen,

was einmal einen Bruch erlitt.

Eine Geschichte ist keine wirklich Gute,

wenn man sie nicht liest…

in einem Ritt.

thomas kleinstück, 22.03.2009

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