Damals und Heute
Das Weihnachten nicht mehr das selbe ist, wie früher als man sich noch auf die Erfüllung seiner ellenlangen Wünscheliste freute und an den Feiertagen und in den Ferien, welche gütigerweise unser Schulsystem drumherum geschustert hat, von früh bis spät damit beschäfftigt war seine neuesten Erungenschaften zu testen und kaputt zu spielen ist längst kein Geheimniss mehr und das man froh ist wenn es doch endlich wieder vorbei ist, hat sich mittelerweilen zur Normalität gemausert und eingebürgert, wie die verkaufsoffennen Sonntage, welche sich unter dem Jahr ab und an eingenistet haben und sich äußerster Beliebtheit erfreuen. Früher konnte man dem ersten Tag nach den Weihnachtsferien noch entspannt entgegen treten, da man die ersten Stunden der Unterichtszeit damit beschäfftigt war den anderen mitzuteilen was man über die Tage so erlebt und bekommen hat. Ebenso konnte man sich der Erfüllung von einigen seiner Wünsche gewiss sein, da es die Halbjahreszeugnisse, Gott sei Dank, erst zu den Winterferien gab und diese erst Ende Januar oder Anfang Februar waren und damit kein Hinderniss für die Bescherung darstellten. Würde es die Wurstblätter heut zu Tage vor den Weihnachtsferien geben, würde es sicher recht dünne auf einigen Gabentischen aussehen.
Von Ferien ist schon lange keine Rede mehr und die paar Urlaubstage aufs Jahr verteilt sind ein tropfen auf den heißen Stein und spätestens dann in Vergessenheit geraten wenn sich der Dezember und mit ihm die ach so schöne Vorweihnachtszeit und die Verkaufsoffenen Advendssonntage auf uns zurollen, unaufhaltsam und unausweichlich denn der Dezember frohlockt mit einer Urlaubssperre und Dank der Möglichkeit rund um die Uhr zu Konsumieren mit wenig Freizeit. Da ist man froh wenn ein Geschenk und etwas süßes unter dem Christbaum liegt und nicht man selber. Und die zwei freien Tage ist man mehr damit beschäfftigt den aufrechten Gang wieder zu erlernen und Schmerzen zu ertragen, welche an Körperteilen auftreten von denen man vorher noch gar nichts wusste, das es sie überhaupt gibt! Jetzt hat man auf jeden Fall verdrängt oder vergessen, dass es fragwürdige Menschen gibt, welche bevorzugt eine “Sachsenbraune” Bratwurst essen. Sollche Begegnungen verscheuchen auch den letzten noch gebliebenen Geist der Weihnacht!
Wie gesagt hat es sich eingebürgert die Feiertage so schnell als möglich hinter sich zu bringen und genauso habe ich es auch gehalten. Meine erste dreizehn Stunden Schicht habe ich schon erfolgreich hinter mich gebracht und ich freue mich morgen darauf, nachdem ich um sieben Uhr morgens einen Termin wahrgenommen habe, sagen zu können… Wochenende!