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	<title>Kleines Stück Dresden und die Welt drumherum &#187; Vom Suchen und Finden der Liebe</title>
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		<title>Aber Papi, was ist Liebe?</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 18:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kleinstück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Suchen und Finden der Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Gay Romeo]]></category>
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		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Grade habe ich mal wieder ein wenig in den Blauen Seiten herumgestöbert&#8230; besser bekannt als das GayRomeo&#8230; und mir ist etwas aufgefallen. Sei es nun die voranschreitende kalte Jahreszeit, die jeden dazu bringt etwas bedächtiger und heimischer zu werden, oder sei es eine von kriesen gebeutelte Welt die uns umgibt, jedenfalls ist eine Vielzahl von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grade habe ich mal wieder ein wenig in den Blauen Seiten herumgestöbert&#8230; besser bekannt als das GayRomeo&#8230; und mir ist etwas aufgefallen. Sei es nun die voranschreitende kalte Jahreszeit, die jeden dazu bringt etwas bedächtiger und heimischer zu werden, oder sei es eine von kriesen gebeutelte Welt die uns umgibt, jedenfalls ist eine Vielzahl von Menschen auf der Suche nach etwas&#8230; zumindest scheinen sich viele damit auseinander zu setzen&#8230; was fast schon wie ausgestorben scheint: Liebe!</p>
<p>Wie sieht sie denn eigentlich aus der/die/das Liebe? Wie riecht sie? Wie fühlt sie sich an? Wie schmeckt sie? Ist von ihr überhaupt genug für alle da? Oder haben alle Liebenden dieser Welt, die den sicheren Weg in eine feste Beziehung gefunden haben schon längst alles aufgebraucht? Muss Liebe zwangsläufig in einer Beziehung enden? Wobei enden recht hart gewählt ist als Ausdrucksweise, denn sie soll ja nicht vorbei gehen, sondern wachsen.Wie erkennen wir die Liebe wenn sie vor uns steht? Liegt sie da auf einem Silbertablett, mit einem Apfel im Mund und sagt:&#8221;Nimm mich jetzt ich bin noch warm!&#8221;?</p>
<p>Wie es aussieht ist sie zu einem Mysterium geworden und in einer Welt die von Versuchungen gepflastert ist, wo es Sex an jeder Ecke gibt, wo einer meist nie genug ist und sich niemand mit wenig zufrieden gibt, wo Kariere vor Familie gestellt wird, wo jeder mit sich selber immer mehr unzufrieden ist und wo alles immer schnell, spannend und neu sein muss, in einer Welt wo niemand auf der Strecke bleiben möchte&#8230; irgendwo in dieser Welt da ging sie wohl einst verloren, oder hat sie sich nur gut versteckt.</p>
<p>Aber wenn alle jetzt gleichzeitig anfangen zu suchen, da wird sie wohl Angst bekommen und sich gar nicht mehr heraus trauen oder hat sie jemand schon gefunden?</p>
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		<title>Was nützt die Liebe in Gedanken?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 10:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kleinstück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Suchen und Finden der Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Flügel]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Menschen stehen sich Nackt gegenüber und um sie herum existiert nichts. Entglitten von Raum und Zeit, alles um sich herum vergessend&#8230; nur zwei Menschen. Mit allen Fehlern und allen Macken bloßgestellt und verletzlich dem anderen&#8230; von Angesicht zu Angesicht. Keiner hat das Anrecht auf Kritik zu seinem Gegenüber und die Blicke sind ohne Tadel&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Menschen stehen sich Nackt gegenüber und um sie herum existiert nichts. Entglitten von Raum und Zeit, alles um sich herum vergessend&#8230; nur zwei Menschen. Mit allen Fehlern und allen Macken bloßgestellt und verletzlich dem anderen&#8230; von Angesicht zu Angesicht. Keiner hat das Anrecht auf Kritik zu seinem Gegenüber und die Blicke sind ohne Tadel&#8230; bereit sich fallen zu lassen&#8230; bereit zu akzeptieren&#8230; sich und den anderen&#8230; bereit sich zu halten und zu stützen, wenn einer der beiden fällt. Grenzen sollen überschritten werden und Dinge sollen getan werden&#8230; Dinge die diesen Luftleeren Raum der sie umgibt mit Farbe und frischer Luft erfüllt&#8230; zu einem Platz zum Leben machen&#8230; zu einem Platz zum wohlfühlen. Ein Platz der ständig spannend und neu erscheint und dennoch Beständigkeit und ein zu hause bietet. Doch ohne ein Wort und ohne ein dazu tun wird es keiner der beiden erfahren&#8230; wie es sein könnte und sollte&#8230; Was nützt die Liebe in Gedanken?</p>
<p>Was nützt uns der Schein, der durch allerhand Einflüsse geprägt wird und geformt wird? Wir haben Vorstellungen und Fantasien und fühlen uns oft mehr als bereit diese in die Tat umzusetzen. Wir wollen es mit jeder Faser unseres Körpers und doch sind wir gehemmt. Sollte man nicht Grenzen überschreiten können? Sollte man nicht über Schatten springen können ohne die Gewissheit in sich zu tragen dass man dahinter in einen Abgrund stürzt? Wortlos aufeinander zugehen und tun was uns gefällt, was uns Spass macht und was das Gegenüber glücklich macht, ohne sich selber dabei zu belügen und ohne sich dabei in Schamesröte zu kleiden? Es könnte so einfach sein, wenn wir uns selber nur ab und zu ein wenig mehr Mut zusprechen würden&#8230; den Kopf ausschalten und das Herz sprechen ließen. Zweifel und Schamgefühle sind fehl am Platz, wo nur zwei nackte zerbrechliche Wesen existieren und sich aufeinander angewiesen fühlen und es auch sein wollen. Es ist schwer immer das richtige zu tun, im richtigen Moment und mit genau der richtigen Dosierung. Wir wollen und verlangen so viel und doch sind wir so unfähig&#8230; unfähig zu versprechen&#8230; unfähig zu geben&#8230; unfähig ein Gefühl zu vermitteln, welches dem anderen sagt: Tu es einfach!</p>
<p>Es gehören immer zwei dazu und doch ist man gedanklich stets alleine und auf sich gestellt. Man selbst sollte man sein und sich selbst sollte man akzeptieren&#8230; erst dann sind wir bereit uns zu öffnen, alle Zweifel, Ängste, Charkterschwächen und Hemmungen von uns zu streifen und noch nackter&#8230; noch verletzlicher und noch zerbrechlicher zu präsentieren, als wir es ohnehin schon sind. Das würde uns stark machen. Aufhören sich mit dem Gegenüber zu messen und unser eigenes Sein auf gleiche Ebene stellen. Aufhören sich ins rechte Licht zu rücken und gegebenenfalls sich einmal mehr herunterbeugen oder hinhocken um dem Gegenüber in die Augen schauen zu können. Leichte Worte würden zu mutigen und starken Sätzen werden. Einfache Gesten würden zu mutigen und starken Taten werden. Doch woher sollen wir wissen wie weit wir gehen können, wenn wir die Hinweise nicht verstehen&#8230; nicht deuten können? Wäre es nicht ein Talent wenn wir wiedergeben könnten was wir wollen ohne dabei die ganze Wahrheit offen kund zu geben und ohne dabei direkt darauf hinzuweisen? Wäre es nicht ein Talent wenn wir die kleinen Anzeichen deuten könnten und daraus resultierend immer das richtige tun würden? Wären wir nicht Götter in den Augen des anderen wenn wir mit dieser Gabe gesegnet wären? Wollen wir denn Götter sein?</p>
<p>Zweisamkeit verlangt eine Menge und gibt so vieles. In der Fantasie sieht vieles anders aus, als es uns die Realität offenbart. Doch es ist nicht unmöglich die Flügel der Gedanken auch tatsächlich zum fliegen zu bringen, auch wenn diese sich manchmal blind auf die Reise begeben. Auch wenn das Vorhaben fehlschlagen sollte so bleibt doch immernoch der Versuch und der gute Wille daran es richtig zu machen. Ist es nicht so? Und wenn man sich anstrengt und es immer mal wieder versucht, so würde sich irgendwo auch ein kleiner Erfolg einschleichen&#8230; doch ausruhen dürfen wir uns nie. Darüber zu sprechen ist leicht und darüber zu schreiben ist fast noch einfacher&#8230; Taten sprechen lassen ist eine Hürde und diese zu übergehen und zu meistern wäre der Erfolg. Doch was nützt die Liebe in Gedanken?</p>
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		<title>Junge Triebe erzählen von Liebe&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 16:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kleinstück</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Suchen und Finden der Liebe]]></category>
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		<description><![CDATA[Kräftige, wärmende Fühler der Sonne ziehen mit aller Kraft an meinen Armen und Beinen und schupsen mich sachte von hinten an. Sie führen mich nach draußen und ich lass es ohne jede Wehr mit mir geschehen. Eine braune, hölzerne, massive Bank läd dazu ein die Seele baumeln zu lassen und das rege Treiben auf den Elbwiesen zu beobachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kräftige, wärmende Fühler der Sonne ziehen mit aller Kraft an meinen Armen und Beinen und schupsen mich sachte von hinten an. Sie führen mich nach draußen und ich lass es ohne jede Wehr mit mir geschehen. Eine braune, hölzerne, massive Bank läd dazu ein die Seele baumeln zu lassen und das rege Treiben auf den Elbwiesen zu beobachten und emsig jede Kleinigkeit die die würzige, von den ersten Pollen benetzte Luft einem entgegenkommen lässt, aufzunehmen und man atmet alles ein. Man saugt es in sich auf. Man vergäudet keinen Tropfen dieses köstlichen, süßen Weines. Bis das erste Gefühl von Frühlingssättigung einsetzt. Man schiebt die Zeit vor sich her. Ein wenig geht noch. Erst wenn der letzte Strahl der Sonne hinter der Frauenkirche verschwindet um die Nacht in ihrem Schatten zu verbringen fühlt man die Kühlheit des Abends. Klare Luft, fast winterlich&#8230; doch neu.</p>
<p>Händchen haltende, junge verliebte schlendern über die getränkten Wiesen und Wege und flüstern sich schmunzelnd und kichernd kleine Liebesschwüre ins Ohr&#8230; bleiben stehen&#8230; halten inne&#8230; genießen den Augenblick. Sie küssen sich innig, tänzeln von einander weg um sich gleich wieder schwungvoll heran zu ziehen&#8230; sie wollen fühlen, schmecken, riechen&#8230; sie können nur schwer voneinander lassen. Kurze Momente werden zu Stunden und gravieren sich in die empfindliche Oberfläche des Spiegels der Erinnerung, um dort unsterblich zu verweilen. Die Luft über ihren Köpfen ist erfüllt von rosa Wölkchen und kleinen purpurnen Herzen, während unter ihren Füßen schweigend ihre Schatten wandeln und sich hin und wieder berühren, verschmelzen, flüchtig&#8230; werden sie symbolisch eins. Doch sie bemerken es nicht, denn sie tragen ihre Häupter hoch erhoben, mit der Nasenspitze in den Wolken über ihnen und inhalieren den Duft des Frühling, den ersten wärmenden Odem der Liebe. Für sie gibt es kein davor&#8230; es gibt kein danach&#8230; sie lieben&#8230; jetzt.</p>
<p>Mit ihnen wandern, Strom auf oder Strom abwärts, die Einsamen, doch nicht ohne Liebe. Sie führen ihre treuesten Seelen hinaus in die Natur und erwecken dabei selber zu neuem Leben. Sie sind dafür Dankbar, sowohl Mensch als auch Tier. Die treudoofen, liebenden Augen der Hunde wandern immer wieder zum Himmel und in die Augen des Herrchens. Ist er noch da? So scheinen ihre Gedanken die Gewissheit zu suchen, dass jene Person neben ihnen auch immer noch die rechte ist. Andere gehen der Liebe zur Freiheit nach, wieder andere der Liebe zum Lesen, der Liebe zum Sport&#8230; andere sind nur mit sich selbst unterwegs und werden zu stillen Zeugen von strebendem Leben&#8230; vom Erwachen der Seelen.</p>
<p>Hinter mir säuselt der Wind im knöcherigen, dorren Geäst der Haselnusshecken ein Lied, wenn er flüchtig die verbliebenen, trockenen Blätter der letzten Blüte streichelt und zum erzittern bringt. Noch erstreckt sich der Rosengarten kahl und geräumig und bietet den Gedanken keinen Halt. Das unvergängliche Grün der Wiesen, Tannen und des Wacholders werden von der tiefstehenden Sonne in einen silbernen Schleier gehüllt erinnern an die Tage längst vergangener Zeiten. Wo Könige mit ihren Mätressen hier wandelten und das Geräusch von Motoren, Autos und lauten Radios noch ein schwacher Dunst in der Zukunft waren. Hier lässt es sich ruhen, genießen, treiben&#8230;</p>
<p>Sollte man sich hier her verirren wenn man Liebe sucht, um Liebe zu finden? Oder begibt man sich an diesen Ort, wenn man längst schon liebt?</p>
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		<title>Vom Suchen und Finden der Liebe</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 17:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kleinstück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich vor ein paar Tagen noch behauptet habe, dass die zarte Liebe zwischen dem Hundemann und der Katzenfrau eine hoffnungslose Zeitverschwendung ist, da sich ihr Alltag vermutlich weniger harmonisch anfühlen würde wie die rosarote Schwärmerei für jemanden, so nehme ich diese wage Behauptung zurück und mach dass sie nie meinen Mund verließ. Obgleich man mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor ein paar Tagen noch behauptet habe, dass die zarte Liebe zwischen dem Hundemann und der Katzenfrau eine hoffnungslose Zeitverschwendung ist, da sich ihr Alltag vermutlich weniger harmonisch anfühlen würde wie die rosarote Schwärmerei für jemanden, so nehme ich diese wage Behauptung zurück und mach dass sie nie meinen Mund verließ. Obgleich man mit dem Hundemann keine so guten Gespräche mehr führen kann wie es einst mal der Fall war, da er nur noch den Blick und die Worte für das eine findet oder besser gesagt für die eine, umnebelt ihn eine bezaubernde, fluffige Aura die ihn zweifelsohne schön macht und zu einem angenehmen Gesellen. Selbige Worte habe ich für die Katzenfrau übrig, die mit diesem Mann eine Veränderung zulässt welche sie eigendlich nie wieder wollte. Sie stehen mittlerweile beide fest hinter ihrer Beziehung, welche sie anfangs noch krampfhaft zu verbergen versuchten und so freut sich jeder mit ihnen. Dabei kommt es mir vor als wäre es gestern gewesen dass sie sagte:&#8221;In meiner Waschmaschine werden nie wieder die Schlüpfer eines Mannes gewaschen!&#8221; &#8230; da ihr gemeinsames Leben schon weit über das waschen von Schlüpfern hinaus geht kann man wohl wieder mal mit Fug und Recht behaupten: Sag niemals nie!</p>
<p>Gleichermaßen kann ich es für mich einräumen, denn wenn ich mit meinen Zweifeln auch nicht alleine dastand, so trug ich sie dennoch und damit tut man nicht recht. Hege ich Zweifel an der jungen frischen und neuen Liebe zweier Menschen weil ich selbst mich nicht richtig in der Lage dazu fühle eine Beziehung soweit zu führen, dass sie Früchte hervor bringt die nicht gleich in der ersten Sommersonne braune Flecken bekommen und anschließend verfaulen? Ist mein zweifelhaftes Denken über die Beständigkeit der Beiden, als ein Gemeinsames, ein Ausdruck meiner Missgunst ihnen gegenüber, da ich mich selber nicht richtig glücklich sehe? Befürchte ich das sie ihre Geflogenheiten, Gewohnheiten und Macken welche sich im Laufe des Allein seins eingeschlichen und festgesetzt haben, nicht ablegen kann, eindämmen kann oder zumindest versucht sie einzuschränken um den anderen ein wenig Platz an ihrer Seite zu bieten? Platz den er dringend benötigt um sich zu entfalten. Entfaltung ist eine wichtige Sache um das Gelingen einer Lebensgemeinschaft zu garantieren. Das gemeinsame Schaffen von Platz für neues, für gewohntes, für altes, für gemeinsames und nicht zuletzt für eigenes. Freiräume sind genauso wichtig wie Gemeinsamkeiten. Gegensätze sind nicht zwangsläufig etwas schlechtes aber zwischen all den Unterschieden muss auch eine Verbundenheit sein, zwei Hände die nacheinander greifen und sich nur im seltensten Fall von einander lösen. Doch wer greift nach einer Hand um sich führen zu lassen und wer greift danach um mit zu ziehen? Die Frage nach der Stellung kann mit der Frage nach dem was wir wollen beantwortet werden und ist damit nahezu unlösbar. Denn wie so oft ist das was wir wollen von uns selber nur wage definiert und im seltensten Fall in einer einzigen Person zu finden. So heißt es Abstriche machen, Kompromisse eingehen und das für und wider abwiegen bis zum geht nicht mehr, so das eine Waagschale schließlich in der Luft hängt und eine am Boden liegt und dieses Hin und Her und Wechselbad der Gefühle, bei einer Sache, wo wir uns doch eigendlich sicher sein sollten und uns klar sein sollte was wir für Bedürfnisse haben. Wir stehen in sachen Liebe schließlich nicht vor einem Supermarktregal und können bei Notstand der Wahre auch mal warten bis was neues kommt. Wir können uns auch nicht mit einem minderwertigen Produkt zufrieden geben in der Hoffnung das eine bessere und ausgereiftere Variante bald in Serie geht. Und wäre das der Fall so würde unsere Sprunghaftigkeit uns einen Strich durch die Rechnung machen, da wir etwas immer weniger begehren was wir haben. Auf einmal muss es etwas anderes sein und sollte der Wunsch in Erfüllung gehen, so wird er wieder zur Gewohnheit, bald langweilig und bald schon abgestellt und ersetzt.</p>
<p>So würde ich sagen das eine einstweilige Beobachtung der Beiden ein wenig Licht ins Dunkel bringen wird, da sich die Fragen über das Suchen und Finden der Liebe bei längerem darüber nachdenken zu einem unüberwindbaren Haufen türmen würden und den Rahmen für einen Blogeintrag sprengen würden. So beschließe ich das Thema hin und wieder auf zu greifen und meine Eindrücke in einer neuen Kategorie festzuhalten. Da ich davon ausgehe, dass es sich beim Suchen und Finden der Liebe um eine Lebensaufgabe handeln wird, werde ich den beiden für den Moment alles Gute und viel Glück wünschen, denn das was sie jetzt haben ist das was zählt. So taufe ich meine neue Kategorie &#8220;Vom Suchen und Finden der Liebe&#8221; und wünsche mir viel Spaß damit. Denn sicherlich hat in diesem Bereich unsere schöne Stadt Dresden und das Leben in ihr, sei es Hetero oder Homo, genug zu bieten und sicherlich auch den ein oder anderen Abgrund&#8230;</p>
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		<title>MHD der Liebe&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 12:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kleinstück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und alles kehrt zurück zum Anfang. Nicht im Sinne von Asche zu Asche und Staub zu Staub, sondern eher im Sinne von &#8220;alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei&#8221;. So kalt und unangenehm die letzten Tage auch waren so angenehm mild kommt der Heutige daher. Ich finde es fühlt sich an wie Ostern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und alles kehrt zurück zum Anfang. Nicht im Sinne von Asche zu Asche und Staub zu Staub, sondern eher im Sinne von &#8220;alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei&#8221;. So kalt und unangenehm die letzten Tage auch waren so angenehm mild kommt der Heutige daher. Ich finde es fühlt sich an wie Ostern da draussen.</p>
<p>Das Telefon klingelte heute früh und ich überlegte kurz es einfach klingeln zu lassen, denn ich wusste wer sich am anderen Ende befand, nur wusste ich nicht was er denn wollte. Ich wollte es eigendlich auch gar nicht so recht wissen, aber dennoch hob ich überraschender Weise den Hörer ab und meldete mich mit einem kurzentschlossenen &#8220;Ja?&#8221;. Seine fragen waren wie immer von nicht all zu großer Bedeutung, aber eigenartig war die Art, wie er doch auf etwas bestimmtes hinaus wollte, es sich aber nicht so recht traute das Thema an zu sprechen. Er wollte wohlmöglich einfach nur eine vertraute Stimme hören um seine Gefühle zu äussern und freien Lauf zu lassen. Ich weis noch wie ich meine Mutter anrief, wenn es mir schlecht ging. Ich wusste ich wollte weinen und wenn ich die Stimme von ihr hörte konnte ich es eigenartiger Weise auch. Auch war ich mir dessen sicher das sie mich ein Stück weit auffangen konnte, einfach nur mit dem Gefühl, das sie da ist, auch wenn man die Person nicht sieht. In seiner Stimme war ein wenig Verzweiflung zu erkennen und eine Spur von Ratlosigkeit. Ich wollte ihn am liebsten in den Arm nehmen, er tat mir Leid und ich konnte nichts tun in diesem Moment. Dabei wusste ich nur zu gut wie er sich fühlte und ich war überrascht und etwas geschmeichelt, das er nun ausgerechnet mich auswählte um mir den Bruch seiner Beziehung zu unterbreiten. Eine Gemeinschaft, die auf eine fast einjährige Vergangenheit zurück blickte. Das ist zwar gemessen an den Beziehungen und Ehegemeinschaften unserer Eltern und Großeltern eine recht kurzweilige Geschichte, aber für schwule Verhältnisse schon eine kleine Ewigkeit. Warum nur ist das so? Wie kommt es das unsere Eltern schon 25 Jahre und Großeltern sogar an die 50 Jahre wohlbemerkt verheiratet sind und unsere Generation über vier Jahreszeiten hinaus nicht mit einander zurecht kommt? Diese Leute kennen sich meist schon seit dem Jugendalter und haben des öfteren nicht einmal andere Beziehungen vor den jetzigen Lebensgefährten geführt und trotz alle dem wirken sie und sind es auch noch, glücklich. Selbst mein Bruder der sich im Alter zu mir nur mit vier Jahren unterscheidet und seine Freundin, welche gleich meinem Alter ist blicken auf einen gemeinsamen Weg von sechs oder sogar schon sieben Jahren zurück. Respeckt! Ich ziehe ernsthaft meinen Hut. Ich freue mich sehr für die Beiden und ich sehe das sie ganz wunderbar miteinander harmonieren. Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde nicht ein kleinwenig neidisch zu sein. Wo aber liegt das Geheimniss? Wo gibt es das Rezept für die Beziehung? Das Rezept für die Liebe? Warum ist dieses Thema überhaupt so allgegenwärtig und bestimmt so vieles in unserem Alltag, im Gefühlsleben, in unserem Tun und unserem Entscheiden? Nur selten gibt es im Kaufhaus des Lebens das Produkt mit der Aufschrift Liebe im Angebot. Hinzu kommt die Tatsache, das wir nicht immer offen sind für diese Art von Schwingungen und manchmal sogar blind dafür. Auch definiert jeder für sich diese Thematik anders. Nicht jeder verpackt die gefundene Liebe gleich in ein paar Meter Packpapier und schnürrt es kräftig zu um es noch mit der Aufschrift &#8220;Meins&#8221; zu versehen. Offene Partnerschaften sind wohl schwer im kommen und das Wort &#8220;Beziehung&#8221; hat sich wohl zum Schrecksymbol nummer eins gemausert. Kein anderes Wort lässt einen automatisch weniger Atmen und legt einem die Fesseln der Versuchung an. Man lebt dann für zwei und nicht all zu selten wird das Wort Liebe zu schnell und rücksichtslos benutzt. Dabei sollte es doch den Grundsatz und das A und O für den Zusammenhalt einer Gesellschaft bilden!? Es sollte etwas sein, worauf man sich freut und nicht etwas vor dem man sich fürchtet. Die Furcht wieder an einem Punkt zu stehen, an dem man alleine in der Welt steht und man sich erst wieder Stück für Stück anderen Menschen gegenüber zu öffnen wagt, ja nicht zu viel und lieber noch etwas mehr verschließen, denn noch mal verletzt zu werden verkraften wir nicht. Gibt es ein Mindesthaltbarkeitsdatum für die Liebe? Und wenn ja, warum fällt es unterschiedlich aus? Oder können wir bei vergangenen Beziehungen und Verliebtheiten gar nicht von Liebe reden, da der Weg auch ohne die beteiligten Personen wieder sonnig, klar und sogar meist noch schöner wurde?</p>
<p>Also sollten wir das Produkt &#8220;Liebe&#8221; wenn es uns das nächste mal in die Hände fällt erst dreimal umdrehen und genaustens auf seine Haltbarkeit untersuchen. Darüber hinaus sollten wir uns mit den Lagerbedingungen genauso vertraut machen, wie man der Frage nachgehen sollte, ob man es vor Gebrauch nicht doch erst einmal schütteln sollte und ob es nach dem schütteln überhaupt noch zu gebrauchen ist? So können wir vielleicht ein Stück weit selber entscheiden wie lange wir uns im Rosa Safte suhlen wollen und wenn uns die Geschichte nach einem Jahr und mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums zu entgleiten beginnt, machen wir uns um so weniger Gedanken und selbstschuldzuweisende Vorwürfe!</p>
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