Wo das Glück zu sehen ist…
Thomas Kleinstück am 24. Januar 2012 um 00:52Hast du gesehen, was seinem Blick inne wohnt? Ein Heller Fleck… auf tiefschwarzem Firmament.
… wie er sein Lächeln und den Klang seiner Stimme betont?…
… eine Perle, die auf dem Spiegel seiner Seele thront…
… ein kleiner Stern…
… der seine Wahrheit kennt…
Ein Stern ist nur eine Erinnerung… an vergangene, leuchtende Zeiten.
… Ein kraftvoller Moment, der an Intensität verliert…
… der Jahr für Jahr fort getragen wird…
… ziellos durchs Universum irrt…
… durch unendliche…
… trostlose Weiten…
Doch sein Stern… ist eine schillernde Kette, aus fern und nahen Augenblicken voll Glück.
… getragen von seinem Erinnerungsband…
… ihm sagend, dass er einst das Glück hat gekannt…
… es in unterschiedlichsten Dingen schon fand…
… und es passiert…
… das es stets kehrt zurück…
Denn Glück ist…
… ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken sticht…
… ein Krokus im März, der durch die Erde bricht…
… der Herzschlag unter warmer Brust…
… mal sinnlich Berührung, mal fleischliche Lust…
… ein warmer Regen nach einer Trockenzeit…
… ein Kaminfeuerchen, wenn die Welt verschneit…
… einen Baum für ein Baumhaus für sich zu entdecken…
… die Füße in einen kalten Bergbach zu stecken…
… die Blüten und Früchte im eigenen Garten…
… nackt, durch eine azurblaue Sandbank zu waten…
… die schlohweiße Blühte einer Magnolie im Mai…
… ein Schwarm wilder Gänse, der im Herbst zieht vorbei…
… eines Säuglings duftende, weiche Haut…
… des Vaters Träne, wenn seine Tochter wird Braut…
… ein Häuschen zu bauen, das behütet und schützt…
… eine Familie darin… die einen stützt…
… einen Traum zu träumen, der bestärkt und beschwingt…
… neue Träume zu haben… wenn der eine gelingt…
… eine Gabe zu tragen, welche anderen gefällt…
… schönes zu entdecken… im Mensch und der Welt!
Dieses Fotoalbum aus Sternenstaub birgt den Funken… schürt den Schein… nährt den Schimmer…
… formt die Farbenpracht, welche ihm keiner mehr nimmt…
… jenen Gürtel aus Sternen, welcher fortwährend glimmt…
… Bilder… bewegt durch den Lebenswind…
… werden leben und sprechen…
… für immer…
Wenn er jemals zweifel hegt an dieser Welt, er sich kurz nur vor einen Spiegel stellt…
und wenn ein Denkmal, so ein Obelisk… in Mitten seiner Augen sitzt…
… dann weiß er, dass all jene Momente die waren…
… dass all das Schöne, was er hat erfahren…
… nie kam…
… nie ging…
… sondern ist!
Dieser Funke im Auge… er macht uns schön,
da es Glück ist… welches auch andere sehen!
Einem jeden…
… dem dieser Funke inne wohnt…
… das Glück…
… schon tief im Herzen Thront!
Thomas Kleinstück, 23.01.2012
Mode nach Maß… (7)
Thomas Kleinstück am 20. Januar 2012 um 13:59Nein.
Denn weder Edison konnte erahnen welchen Wandel die Strompreise im Laufe der Zeit vollziehen würden, noch konnte Karl Ferdinand Braun voraussehen, dass seine Kathodenstrahlröhre irgendwann viel zu globig und damit unzumutbar für menschliches Auge, ästhetische Wahrnehmung und schwedische Einrichtungen werden würde.
Und Midgley?
Er konnte nicht wissen welche Auswirkungen seine Errungenschaften auf die Umwelt und die darin lebenden Organismen haben werden und so legten alle drei den Grundstein für die Passion unserer heutigen Wissenschaftler und in deren Hände eine Menge verantwortungsvoller Aufgaben.
Auch wenn sie dabei, meines Erachtens nach, oft ebenso schnell und unsorgfältig voranschreiten, wie ihre Vorreiter und somit neue, fabelhafte Fehler basteln, welche es dann, in naher Zukunft, wieder gilt zu bereuen und zu beseitigen.
Eine Unendliche Geschichte, der nur eines abzugewinnen ist… sie schafft Arbeit… mehr als genug!
… Fortsetzung folgt…
Mode nach Maß… (6)
Thomas Kleinstück am 17. Januar 2012 um 22:55Hat Thomas Alva Edison in seinem lichten Moment als er die Glühbirne erfand bedacht, welch klaffende Löcher sie in die Geldbeutel der heutigen, hell erleuchteten Haushalte reißen würde?
Energiesparlampen sind ein ausgezeichneter Beweis dafür, dass sich irgendwo auf dieser Welt Menschen damit beschäftigen, die zu schnell geäußerten und zu überstürzt in die Tat umgesetzten Gedankengänge unserer Vorfahren zu korrigieren, zu verbessern und ja… in einigen Fällen sogar auszumerzen!
Oder hat Thomas Midgley auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass er der Nachwelt Krankheit und ja, sogar den Tod hinterlassen würde, als er im Eifer seiner wissenschaftlichen Vorreiterschaft das FCKW und Tetraethylblei entdeckte und erfand?
Konnte er damals wissen, dass sein Name in die Geschichte eingehen wird, da wir mit ihm auf ewig Krebs und Treibhauseffekt assoziieren werden?
… Fortsetzung folgt…
Mode nach Maß… (5)
Thomas Kleinstück am 10. Januar 2012 um 23:27In allen Bereichen ist sie am werkeln und überall hinterlässt sie ihre Spuren der Vergänglichkeit. Nur selten kristallisieren sich Klassiker heraus… Dinge, die uns nicht nur ein Stück des Weges begleiten, sondern ein Leben lang erhalten bleiben… Dinge, über die wir uns selbst irgendwann anfangen zu definieren…
… in denen wir unser Leben verbringen können und wollen.
Damit meine ich aber nicht jene Gebrauchsgegenstände, mit welchen wir unseren Alltag ausschmücken, welche wir nutzen und welche unser täglich Gang und täglich Tun erleichtern.
Obgleich Technik und Fortschritt einer ständigen Rundumerneuerung unterliegen, sind sie weniger dem Begriff Mode unterzuordnen, als vielmehr der Dekadenz des Lebens. Hervorgerufen durch die Schnelllebigkeit und Fehlerhaftigkeit des Menschen.
Denn Plasmabildschirme und LEDs dienen einzig dem Zwecke, den weniger naturverbundenen unseres Folks, die Welt in sechs Millionen Farben zu Füßen zu legen und Flachbildschirme sehen doch einfach mal stylischer aus, als so ein Humpen von Röhrenfernseher und unterstreichen viel besser das gegenwertige Scheibenweltdenken unserer Gesellschaft.
Derartige technische Errungenschaften sind keine Modeerscheinung… sondern Ersatz… um althergebrachtes unwiderruflich beseitigen zu können!
Wie Energiesparlampen zum Beispiel.
… Fortsetzung folgt…
